WBS-Gießen
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Biografie einer Schule …

Von der Fortbildungsschule zur Willy-Brandt-Schule Gießen

1853
Der Lehrer Wilhelm Hardt gründet eine private Fortbildungsschule für Handwerker in Großen-Linden.

1859
Wilhelm Hardt erweitert auf Anregung des Armenvereins die Fortbildungsschule um eine sogenannte Handarbeitsschule.

1870
Eine landwirtschaftliche Fortbildungsschule wird gegründet. Der Besuch steht jedem offen, der aus der Volksschule entlassen ist. Das Schulgeld beträgt monatlich 30 Kreuzer.

1927
Übernimmt der Dipl. Landwirt Dr. Jakob Lutz die Fortbildungsschule.

1930
Die Fortbildungsschule für Knaben wird nach Leihgestern verlegt, während die Mädchen weiterhin von technische Lehrerinnen in Großen Linden unterrichtet werden.

1945
Auf Grund der Nachkriegssituation wird kein Unterricht erteilt.

1946
Der Unterricht wird wieder aufgenommen. Der Kochunterricht kann nicht erteilt werden, da nach dem Zusammenbruch sämtliches Inventar abhanden gekommen ist. Der Handarbeitsunterricht ist beschränkt auf Ausbesserungsarbeiten und Veränderungen von Kleidungsstücken, da es keine Materialien gibt.

1951
Wird die Schule zur Kreisberufsschule Gießen. Der erste Schulleiter ist Direktor Hermann Schmidt. Er leitet die Schule aus seinem Wohnhaus in Londorf. Zu dieser Zeit hat die Kreisberufsschule Zweigstellen in Langgöns, Großen Linden, Grüningen, Holzheim, Hungen, Lich, Laubach, Grünberg, Londorf, Großen Buseck und Reiskirchen.

1959
Herr OstD Friedrich Häuser übernimmt die Leitung der Kreisberufsschule. Sein Amtsitz befindet sich vorübergehend im Landratsamt. Im Laufe der Jahre werden die Zweigstellen aufgelöst.

1965
Die Kreisberufsschule erhält ein neues Berufsschulgebäude in Lich. Die Außenstellen reduzierten sich auf die Standorte in Gießen Grünberg und Lich.

1967
Übernimmt Frau OstD’in Ruth Straub die Leitung der Kreisberufsschule.

1981
Wird Frau OstD’in Erika Straub, geb. Görke, mit der Schulleitung betraut.

1982
Der erste Bauabschnitt der Kreisberufsschule in Gießen, Carl-Franz-Straße 14, wird bezogen. Die Zweigstelle in Grünberg wird aufgelöst, das Berufsfeld Gesundheit von der Max-Weber-Schule an die Kreisberufsschule verlagert.

1984
Der zweite Bauabschnitt wird fertiggestellt. Die Berufsfelder Drucktechnik, Ernährung und Hauswirtschaft mit dem Schwerpunkt Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Farbtechnik und Raumgestaltung werden von der Theodor-Litt-Schule an die Kreisberufsschule verlagert. Von der Aliceschule wird das Berufsfeld Textiltechnik und Bekleidung übernommen.

1986
Der dritte Bauabschnitt wird fertiggestellt.

1988
Fertigstellung und Einweihung der Sporthalle.

1990
Herr OstD Dr. Hans-Jürgen Berg übernimmt die Leitung der Kreisberufsschule.

1991
Die Fachoberschule wird um die Ausbildungsschwerpunkte Gesundheit und Textiltechnik und Bekleidung erweitert.

1992
Die Ausbildungsberufe Verkäuferin und Einzelhandelskauffrau/mann werden von der Max-Weber-Schule an die Kreisberufsschule verlagert.

1992
Gesamtkonferenz beschließt die Namensgebung „Willy-Brandt-Schule“.

1994
In einer öffentlichen Veranstaltung findet die Namensgebung und die Schuleinweihung statt.

1999
Herr Dr. Berg verlässt auf eigenen Wunsch die Schule.

2001
Herr Weinreich übernimmt die Schulleitung. Der Erweiterungsbau der Schule wird genehmigt. Dafür wird die alte KFZ-Halle des ehemaligen Bundeswehrgeländes umgebaut.

2005
Herr Weinreich verlässt die Schule. Im gleichen Jahr wird der Erweiterungsbau bezogen.

2007
Herr Wittich wird mit der Schulleitung der Willy-Brandt-Schule beauftragt.

Willy-Brandt-Schule - Carl-Franz Straße 14 - 35392 Gießen - Tel. 0641.2646